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Mama-Burnout: Burnout-Prävention und mentale Stärke für Mamas

vor 2 Tagen
6 Min. Lesezeit
Mama Burnout- Beratung in Wien

Nach außen sieht alles super aus. Die Kinder sind versorgt, der Alltag läuft, Du gehst arbeiten, organisierst Termine und kümmerst Dich um alles. Und trotzdem hast Du das Gefühl:

„Ich kann einfach nicht mehr.“

Vielleicht kennst Du genau dieses Gefühl.Du funktionierst. Jeden Tag. Du stehst morgens auf, obwohl Du schlecht geschlafen hast. Du machst Frühstück, bringst die Kinder in die Schule oder in den Kindergarten, gehst arbeiten, organisierst Arzttermine, Geburtstage, Einkäufe und Hausaufgaben. Zwischendurch beantwortest Du Nachrichten, denkst an die Wäsche und daran, dass morgen noch dieses eine Formular abgegeben werden muss.

Und irgendwann am Abend sitzt Du auf der Couch und merkst: Eigentlich bin ich völlig erschöpft.

Aber morgen geht es wieder weiter.

Genau hier beginnt ein wichtiger Bereich der Burnout-Prävention: nicht erst dann hinzuschauen, wenn gar nichts mehr geht, sondern bereits die ersten Warnsignale von Überlastung wahrzunehmen.


Burnout-Prävention: Wenn „Es ist gerade einfach viel“ zum Dauerzustand wird

Mama-Sein kann wunderschön, erfüllend und gleichzeitig unglaublich fordernd sein.

Viele Mütter erleben über längere Zeit eine hohe mentale und emotionale Belastung. Nicht nur die sichtbaren Aufgaben spielen dabei eine Rolle. Oft ist es vor allem die unsichtbare Verantwortung:

Wer denkt an den Zahnarzttermin? Wer weiß, wann welches Kind welchen Turnbeutel braucht?

Wer organisiert das Geschenk? Wer merkt, dass die Stimmung zu Hause gerade kippt?

Wer hält emotional alles zusammen?

Diese ständige mentale Präsenz kann enorm viel Energie kosten.

Und häufig fällt gar nicht auf, wie viel man eigentlich trägt – weil man es schon so lange tut.

Burnout-Prävention beginnt deshalb nicht erst bei völliger Erschöpfung. Sie beginnt dort, wo Du Deine persönliche Belastungsgrenze früher wahrnimmst.


Mama-Burnout erkennen: Welche Warnsignale gibt es?

Der Begriff „Mama-Burnout“ wird häufig verwendet, wenn Mütter eine starke und länger anhaltende körperliche, emotionale und mentale Erschöpfung im Zusammenhang mit ihren vielfältigen Anforderungen erleben.

Wichtig ist dabei: Mama-Burnout ist keine eigene medizinische Diagnose.

Anhaltende Erschöpfung kann unterschiedliche Ursachen haben und sollte – insbesondere wenn sie stark ausgeprägt ist, länger anhält oder sich weitere Beschwerden entwickeln – auch medizinisch und gegebenenfalls psychologisch oder psychotherapeutisch abgeklärt werden.

Für die Burnout-Prävention ist jedoch eine andere Frage besonders wichtig:

Wie erkenne ich frühzeitig, dass meine Belastungsgrenze näher kommt?

Denn meistens entsteht starke Erschöpfung nicht von heute auf morgen.


Burnout vorbeugen:

Von „Ich schaffe das schon“ zu „Ich kann nicht mehr“

Nicht jede Mutter erlebt diese Phasen genauso und sie verlaufen auch nicht zwangsläufig in einer bestimmten Reihenfolge.

Trotzdem können typische Muster sichtbar werden.

  1. Dauerstress: „Ich schaffe das schon“

Am Anfang steht häufig das Gefühl:„Es ist gerade einfach viel. Das geht schon wieder vorbei.“

Du hast mehr Termine als sonst. Die Nächte sind kurz. Im Job ist viel los. Ein Kind braucht gerade besonders viel Aufmerksamkeit.Du bist müde, aber Du funktionierst.

Du denkst: Noch diese Woche.Noch dieses Projekt.Noch diese Phase.

Das Problem entsteht, wenn aus einer vorübergehenden Belastung ein Dauerzustand wird.

Genau hier kann Burnout-Prävention ansetzen. Nicht mit noch mehr Leistung, sondern mit der Frage:

Was brauche ich, damit diese Belastung nicht dauerhaft zu viel für mich wird?


  1. Funktionieren statt Erholen- Überlebensmodus

Du machst weiter. Auch dann, wenn Dein Körper eigentlich nach Pause. verlangt. Sogar wenn es schon schreit. Vielleicht wirst Du gereizter. Vielleicht hast Du weniger Geduld. Vielleicht fällt Dir auf, dass Du Dich über Dinge aufregst, die Dich früher nicht so schnell aus der Ruhe gebracht hätten.

Gleichzeitig sagst Du Dir: „Andere schaffen das doch auch.“ Oder:„Ich muss einfach besser organisiert sein.“

Und genau hier kann ein wichtiger Punkt liegen: Nicht immer brauchst Du bessere Organisation.

Vielleicht brauchst Du weniger Belastung. Für die Burnout-Prävention bedeutet das auch, nicht ausschließlich zu fragen:„Wie kann ich noch effizienter werden?“ Sondern:„Was kann ich reduzieren, abgeben oder anders gestalten?“


  1. Zunehmende Erschöpfung: Der Akku wird leer

Irgendwann reicht Schlaf allein nicht mehr aus, um Dich wirklich zu erholen.Du wachst morgens schon müde auf. Du freust Dich nicht mehr richtig auf Dinge, die Dir früher Freude gemacht haben. Du möchtest eigentlich nur Deine Ruhe. Menschen werden anstrengend. Geräusche werden anstrengend. Entscheidungen werden anstrengend. Und manchmal fühlt sich sogar die Frage

„Was möchtest Du heute essen?“ wie eine zusätzliche Aufgabe an.

Solche Veränderungen können wichtige Warnsignale sein, bei denen es sinnvoll ist, genauer hinzuschauen und Unterstützung zu suchen.


  1. Innerer Rückzug: „Ich kann nicht mehr“

Du ziehst Dich vielleicht zunehmend zurück.Nicht unbedingt, weil Du niemanden mehr magst.

Sondern weil Du einfach keine Kapazität mehr hast.Du möchtest nicht telefonieren.

Du möchtest keine Nachrichten beantworten.Du möchtest nichts organisieren.

Du möchtest einfach einmal, dass niemand etwas von Dir braucht.

Gleichzeitig können Schuldgefühle entstehen:

Ich sollte mich doch freuen.Ich habe doch eigentlich alles.Warum bin ich trotzdem so erschöpft?

Doch genau diese Gedanken machen die Situation häufig noch schwieriger.


Wenn die kleinste Kleinigkeit plötzlich zu viel ist

Vielleicht kennst Du diese Momente: Das Kind verschüttet sein Getränk. Jemand hat seine Sportsachen vergessen. Der Partner fragt zum dritten Mal nach etwas. Eine E-Mail kommt.

Und plötzlich bist Du kurz davor zu explodieren.

Danach kommen vielleicht Schuldgefühle.„Warum habe ich so reagiert?“

Aber manchmal ist der Auslöser gar nicht das verschüttete Getränk. Es ist der volle Akku, der schon seit Wochen leerer wird. Die letzte Kleinigkeit war lediglich der Moment, an dem nichts mehr da war, um sie abzufangen.Gerade deshalb ist es für die Burnout-Prävention so wichtig, nicht nur auf einzelne Situationen zu reagieren, sondern die Belastung dahinter wahrzunehmen.


Gerade beim Thema Resilienz entsteht manchmal ein Missverständnis. Resilienz wird schnell mit Stärke gleichgesetzt. Mit Durchhalten. Mit „Ich schaffe das schon“.

Aber Resilienz bedeutet nicht, immer belastbarer zu werden, damit Du immer mehr tragen kannst.

Resilienz bedeutet auch, rechtzeitig wahrzunehmen, wann Deine Ressourcen weniger werden.

Dazu gehört:

  • die eigenen Grenzen wahrzunehmen

  • Bedürfnisse ernst zu nehmen

  • Stresssignale zu erkennen

  • Unterstützung anzunehmen

  • Ressourcen bewusst zu aktivieren

  • Verantwortung abzugeben

  • Prioritäten zu setzen

  • Erholung nicht erst dann zu erlauben, wenn alles erledigt ist

Denn die Wahrheit ist: Alles wird wahrscheinlich nie erledigt sein. Die Wäsche wartet. Die E-Mails warten.Der Einkauf wartet. Und manchmal darfst Du trotzdem eine Pause machen. Das ist kein Versagen. Es kann ein wichtiger Teil von Burnout-Prävention und Resilienztraining sein.


Mama Burnout-Prävention beginnt nicht bei 0 Prozent

Stell Dir Deinen inneren Akku vor. Vielleicht steht er heute bei 80 Prozent. Dann ist vieles möglich. Bei 50 Prozent merkst Du vielleicht schon:Ich brauche heute mehr Ruhe.

Bei 20 Prozent wird der Alltag deutlich schwieriger. Und wenn Du bei 5 Prozent angekommen bist, reicht vielleicht schon eine Kleinigkeit, um das ganze System zu überfordern.

Deshalb ist die entscheidende Frage nicht:„Wie halte ich noch länger durch?“

Sondern:„Was kann ich tun, bevor mein Akku leer ist?“ Genau das ist ein zentraler Gedanke der Burnout-Prävention.


Du musst nicht erst zusammenbrechen

Du musst nicht erst völlig erschöpft sein, bevor Du etwas verändern darfst. Du darfst früher sagen:

„So geht es für mich gerade nicht weiter.“

Du darfst Grenzen setzen.Du darfst Hilfe holen.Du darfst Erwartungen verändern.Du darfst Dinge vereinfachen.Und Du darfst Dich selbst wieder auf Deine eigene Prioritätenliste setzen.

Eine Tasse Tee oder ein Abend auf der Couch können guttun. Aber nicht jede Erschöpfung lässt sich mit Selbstfürsorge lösen. Wenn Du über längere Zeit stark erschöpft bist, Dich dauerhaft überfordert fühlst, kaum noch Freude empfindest oder Deinen Alltag immer weniger bewältigen kannst, solltest Du Dir Unterstützung holen.

Frühe Unterstützung ist keine Niederlage. Sie kann Prävention sein.


Du bist nicht nur Mama

Mama. Partnerin. Mitarbeiterin. Organisatorin. Kümmernde. Verantwortliche.

In all diesen Rollen kann man sich selbst leicht aus dem Blick verlieren.

Doch hinter all diesen Rollen bist immer noch Du. Mit Deinen Bedürfnissen. Mit Deinen Grenzen. Mit Deinen Wünschen. Mit Deiner Energie.

Mentale Stärke bedeutet nicht, alles auszuhalten.

Sie bedeutet auch, rechtzeitig zu erkennen, wann es Zeit ist, etwas zu verändern.


Du musst nicht alles alleine tragen

Ich begleite in meiner Arbeit viele Mamas, die nach außen lange funktioniert haben und irgendwann merken: „So wie bisher kann es für mich nicht weitergehen.“ Ich kenne die vielen Anforderungen, die das Leben mit Kindern mit sich bringen kann, nicht nur aus meiner beruflichen Arbeit.Ich bin selbst Mama von drei Kindern und Witwe. Ich weiß, wie es sich anfühlen kann, Verantwortung zu tragen, weiterzufunktionieren und gleichzeitig selbst nicht aus dem Blick zu verlieren.

Ich unterstütze Frauen dabei, ihre mentale Stärke zu entwickeln, ihre eigenen Bedürfnisse wieder wahrzunehmen, mit Belastungen besser umzugehen und ihre persönlichen Ressourcen zu aktivieren.

Dabei geht es nicht darum, ein perfektes Leben zu führen. Sondern darum, einen Umgang mit den Herausforderungen des Lebens zu entwickeln, der zu Dir, Deiner Familie und Deiner aktuellen Situation passt.


Du musst nicht warten, bis Dein Akku leer ist.

Wenn Du merkst, dass Du schon länger nur noch funktionierst, ständig erschöpft bist oder das Gefühl hast, zwischen Familie, Beruf und Deinen eigenen Bedürfnissen verloren zu gehen, können wir gemeinsam hinschauen.

Vereinbare gerne ein unverbindliches Erstgespräch mit mir.

Wir schauen gemeinsam, wo Du gerade stehst und was Du brauchst.

Ich freue mich, Dich ein Stück auf Deinem Weg zu begleiten.

Alles Liebe

Fiorina



Mag. Fiorina Doré


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