Schulstart, Stress und mentale Stärke: Warum Ankommen Zeit braucht- – Burnout-Prävention für Eltern
Hi, ich bin Fiorina.Mentaltrainerin, psychosoziale Beraterin – und Witwe und Mama von drei Kindern. Und ganz ehrlich?
Ich bin müde von dieser Woche.
3 Kids.3 Schulen.Verschiedene Bedürfnisse, verschiedene Hobbys – und gleichzeitig eine volle Praxis. Ich kenne also beide Seiten: die fachliche und die ganz persönliche.
Ich begleite Kinder und Eltern dabei, mit Herausforderungen, Veränderungen und Stress umzugehen. Und gleichzeitig stehe ich selbst mitten im ganz normalen Familienalltag.
Gerade deshalb beschäftigt mich das Thema mentale Stärke, Resilienz, Achtsamkeit und Burnout-Prävention nicht nur beruflich.
Ich erlebe es selbst.
Schulstart bedeutet Veränderung
Für Kinder genauso wie für uns Eltern.
Neue Klassen, neue Lehrer, neue Wege, neue Freundschaften, neue Anforderungen. Routinen, die plötzlich nicht mehr funktionieren wie im letzten Schuljahr. Und manchmal auch Gefühle, mit denen niemand so richtig gerechnet hat.
Kinder müssen in dieser neuen Situation erst einmal ankommen.
Und das braucht Zeit.
Manche Kinder starten voller Vorfreude. Andere werden müde, gereizt, emotional oder ziehen sich zurück. Manche wirken nach außen völlig unbeeindruckt und verarbeiten die Veränderung erst später.
Nicht jedes Verhalten braucht sofort eine Lösung. Manches braucht zuerst Verständnis.
Mentaltraining für Kinder und Jugendliche: Ressourcen statt zusätzlicher Druck
Als Mentaltrainerin ist mir wichtig: Kinder und Jugendliche brauchen nicht noch mehr Druck.
Mentaltraining für Kinder und Jugendliche soll nicht dazu führen, dass sie noch mehr leisten oder funktionieren müssen. Es geht darum, Ressourcen zu entdecken und Fähigkeiten zu entwickeln, die ihnen im Alltag und bei Herausforderungen helfen können.
Was gibt mir Sicherheit?
Was kann ich selbst beeinflussen?
Was hilft mir, wenn ich nervös oder überfordert bin?
Wie kann ich meine Aufmerksamkeit lenken?
Worauf kann ich vertrauen?
Mentaltraining kann dabei unterstützen, Selbstvertrauen, Selbstwirksamkeit, Konzentration, Stresskompetenz und mentale Stärke zu entwickeln.
Nicht mit dem Ziel, dass Kinder alles aushalten. Sondern mit dem Ziel, dass sie lernen:
„Ich kann etwas tun. Ich darf Hilfe holen. Und ich muss nicht alles alleine schaffen.“
Und dann sind da noch wir Eltern
Während unsere Kinder versuchen, ihren neuen Alltag zu finden, versuchen wir Eltern oft gleichzeitig, alles am Laufen zu halten.
Schule, Arbeit, Hobbys, Termine, Hausaufgaben, Organisation, Familienleben und vieles mehr.
Und irgendwo dazwischen sollen wir selbst natürlich auch noch funktionieren.
Gerade Mamas kennen dieses Gefühl wahrscheinlich gut.
Der Kopf läuft ständig weiter.
Was muss morgen mit? Wer muss wann wo sein? Was fehlt noch? Wer braucht mich? Was darf ich nicht vergessen?
Diese mentale Dauerbelastung kann auf Dauer anstrengender sein als der einzelne stressige Tag.
Burnout-Prävention für Eltern beginnt früher
Für mich beginnt Burnout-Prävention für Eltern deshalb nicht erst dann, wenn jemand völlig erschöpft ist. Sie beginnt viel früher. Bei der Wahrnehmung der eigenen Grenzen.
Bei der Frage:
Wie geht es eigentlich mir?
Bin ich ständig angespannt?
Kann ich noch abschalten?
Habe ich ausreichend Erholung?
Bin ich nur noch im Funktionieren?
Habe ich das Gefühl, allen gerecht werden zu müssen?
Oder darf ich mir selbst auch zugestehen: Heute ist genug.
Achtsamkeit im ganz normalen Familienalltag
Achtsamkeit muss für mich dabei nicht bedeuten, jeden Tag 30 Minuten meditieren zu müssen.
Achtsamkeit kann ganz klein beginnen. Einmal bewusst durchatmen. Kurz innehalten. Den eigenen Körper wahrnehmen. Nicht sofort reagieren. Sich fragen: Was brauche ich gerade?
Oder auch:Was kann heute warten?
Gerade in einem vollen Familienalltag kann diese bewusste Wahrnehmung helfen, Stress früher zu erkennen und bewusster mit den eigenen Ressourcen umzugehen. Und genau das können wir auch unseren Kindern vorleben.
Elternberatung: Nicht perfekt sein müssen
In der Elternberatung geht es für mich deshalb nicht darum, Eltern zu perfekten Eltern zu machen.
Wir schauen gemeinsam hin:
Was stresst mich?
Was braucht mein Kind?
Welche Erwartungen erzeugen zusätzlichen Druck?
Welche Muster wiederholen sich?
Was kann ich tatsächlich beeinflussen?
Und wo darf es vielleicht ein bisschen leichter werden?
Denn Kinder brauchen keine perfekten Eltern. Sie brauchen Eltern, die präsent sind, die sich selbst reflektieren und die auch zeigen dürfen, dass das Leben manchmal herausfordernd ist.
Step by step
Vielleicht ist das genau die Erinnerung, die wir gerade zum Schulstart brauchen:
Wir müssen nicht sofort wieder alles im Griff haben.
Unsere Kinder nicht. Und wir selbst auch nicht. Eine Routine nach der anderen. Eine Herausforderung nach der anderen. Ein Tag nach dem anderen.
Step by step.
Mit Achtsamkeit. Mit Resilienz. Mit einem bewussten Umgang mit Stress.Und mit Burnout-Prävention, bevor aus dauerhafter Belastung Erschöpfung wird.
Für unsere Kinder. Für unsere Familien. Und für uns selbst.
Denn mentale Stärke bedeutet für mich nicht, immer stark sein zu müssen.
Sondern auch zu wissen, wann es Zeit ist, innezuhalten.
Und vielleicht ist genau das gerade mein persönlicher Gedanke nach dieser ersten Schulwoche:
Ankommen ist kein Zustand. Ankommen ist ein Prozess.
Und der darf Zeit brauchen.
Du möchtest genauer hinschauen?
Wenn Du merkst, dass der Familienalltag gerade mehr Kraft kostet als früher, Dein Kind mit einer Veränderung kämpft oder Du selbst zwischen Familie, Beruf und Deinen eigenen Bedürfnissen kaum noch Luft bekommst, musst Du damit nicht alleine bleiben.
In meiner Elternberatung, im Mentaltraining für Kinder und Jugendliche und in der Begleitung rund um Stress, Resilienz und Burnout-Prävention schauen wir gemeinsam darauf, was gerade gebraucht wird – individuell, wertschätzend und Schritt für Schritt.
Vereinbare gerne ein kostenloses Erstgespräch und wir schauen gemeinsam, ob und wie ich Dich begleiten kann.






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